Energieverteiler nach DIN EN 61439

In diesem Bereich liegt unsere Kernkompetenz.
Ganz egal welche Anforderungen Sie an uns stellen, durch unsere enge Partnerschaft und den Direktvertrieb mit Hager haben wir alle Möglichkeiten um Ihnen eine passende Lösung zu unterbreiten

Beim Energieverteiler nach der DIN EN 61439 und der internationalen Norm IEC 61439 handelt es sich um sämtliche Schaltanlagen, die im Niederspannungsbereich arbeiten. Darunter fallen Systeme mit einer sogenannten Kleinspannung, die bei Gleichstrom eine Spannung von 120 Volt und bei Wechselstrom 50 Volt nicht überschreiten. Als Energieverteiler im Sinne der genannten Normen gelten außerdem Systeme mit einer maximalen Spannung von 1000 Volt (Wechselstrom sowie Drehstrom) und 1500 Volt (Gleichstrom). Systeme, die diese Grenzwerte überschreiten, fallen unter den Begriff Hochspannungssysteme und unterliegen nicht dem Geltungsbereich der Normen IEC 61439 und DIN EN 61439.

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Was bedeuten die Zusätze PELV und SELV beim Energieverteiler?

Mit dem Zusatz SELV (das Kürzel steht für Safety Extra Low Voltage) werden Energieverteiler versehen, die allein schon aufgrund der niedrigen Spannung als ungefährlich gelten. Typische Beispiele sind Systeme, die von Batterien, Akkus, Netzteilen oder Transformatoren gespeist werden. Dafür legen europäische Normen verschiedene Grenzwerte fest. Hinter der Abkürzung PELV (Protective Extra Low Voltage) verbergen sich Energieverteiler, die mit einer sicheren elektrischen Trennung der Primär- und Sekundärstromkreise arbeiten. Beispiele dafür sind Steuerstromkreise mit einer niedrigen Spannung, die über Schaltschütze Stromkreise mit höherer Spannung öffnen und schließen oder sogenannte Wendeschützschaltungen zur Sicherheit beim Betrieb von Maschinen.

Welche Rolle spielt die DIN 42880 beim Energieverteiler?

Die Norm DIN 42880 legt die wichtigsten Regeln für den Aufbau der Energieverteiler fest. Sie unterscheidet verschiedene Gruppen. Dazu gehören die Hauptverteiler, Unterverteiler, Gruppenverteiler sowie die Baustromverteiler und CEE-Verteiler. In dieser Norm ist außerdem geregelt, welche Bauelemente in einem Energieverteiler eingesetzt werden dürfen und wie sie im Verteilerschrank angeordnet werden müssen. Ein Beispiel ist der vorgeschriebene Vertikalabstand von 150 Millimetern zwischen den sogenannten Hutschienen (Installationsreihen).

Wir passen die Energieverteiler an Ihre Bedürfnisse an!

Sie benötigen einen Energieverteiler für ein Mehrfamilienhaus, ein Eigenheim, eine Wohnung oder ein Gewerbeobjekt? Wir finden gemeinsam mit Ihnen eine optimale und sichere Lösung. Dabei können wir auf eine Vielzahl möglicher Bauelemente zugreifen, damit Sie gut mit Schutzkontaktsteckdosen, Maschinensteckdosen oder Herdsteckdosen versorgt werden. Für die Sicherheit stehen beispielsweise Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schutzschalter) sowie selektive Leitungsschutzschalter oder AFDD-Brandschutzschalter und Überspannungsableiter zur Auswahl. Auf Wunsch integrieren wir auch Klingeltransformatoren, Zeitschaltrelais für die Hausbeleuchtung, Stromzähler oder DFÜ-Systeme in Ihre Energieverteiler.