Zutrittskontrolle elektronisch steuern: So funktionieren die neuen Systeme

Mehr Sicherheit durch intelligente Zutrittskontrollen

Für manche Antriebe benötigen Sie nicht einmal mehr Strom in der Garage. Es gibt elektrische Garagentorantriebe, die mit einem Akku arbeiten. Diesen kann man entweder von Zeit zu Zeit im Haus aufladen – oder über eine integrierte Solarzelle, die das Sonnenlicht zur Energiespeicherung nutzt.

Torantriebe werden meist an der Garagendecke angebracht. Es gibt aber auch Modelle zur Montage an der Wand. Dadurch wird die nutzbare Höhe der Garage nicht beeinträchtigt. Die Elektromotoren der Torantriebe arbeiten in der Regel mit Antriebsketten, Zahnriemen oder Bewegungsschrauben. Jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile. So sind Zahnriemen praktisch geräuschlos, andererseits können sie nach einiger Zeit spröde werden und reißen. Auch in puncto Zugkraft gibt es Unterschiede. Lassen Sie sich bei der Auswahl am besten in Ihrem Elektro-Fachbetrieb beraten.

Zutrittserlaubnis lässt sich individuell programmieren

Wo ist der Schlüssel? Nur verlegt, verloren – oder am Ende gar gestohlen? Was früher großen Ärger und Kosten verursachte, ist mit einem modernen Zutrittskontrollsystem passé. Denn einen Schlüssel brauchen Sie hier nicht mehr. Türen werden stattdessen per Zahlencode oder mit biometrischen Hilfsmitteln geöffnet. Oder sie entriegeln sich komplett „kontaktlos“, so etwa bei Systemen, die die Zutrittskontrolle via Transponder ermöglichen.

Diese Systeme funktionieren über einen Chip, der in eine Karte, einen Schlüsselanhänger oder in die Armbanduhr integriert werden kann. Die elektronische Zutrittskontrolle lässt sich nicht nur individuell auf einzelne Personen einstellen, sondern auch für bestimmte, ausgewählte Zeiträume. So kommt beispielsweise die Putzfrau an den vereinbarten Tagen ins Haus, ohne dass man die Schlüsselgewalt über das Gebäude gleich komplett abgibt. Nutzungsberechtigte können jederzeit gelöscht, neue Nutzer dagegen können auch jederzeit hinzugefügt werden.

Schau mir in die Augen: Zugang per Iris-Erkennung

Es gibt natürlich noch andere Möglichkeiten der schlüsselfreien Zutrittskontrolle.

  • Manche Systeme arbeiten mit biometrischen Mitteln. Diese Geräte erkennen Ihren persönlichen Fingerabdruck oder sogar die Struktur Ihrer Augen-Iris und öffnen daraufhin die Tür.
  • Für alle, die es nicht stört, sich eine weitere PIN merken zu müssen, gibt es Türöffner mit Zahlencode.
  • Eine weitere Variante ist die Zutrittskontrolle über das Smartphone per Bluetooth. Sollte einmal der Handy-Akku leer sein, lassen sich die Schlösser übrigens nach wie vor klassisch mit einem Schlüssel öffnen. Dies ermöglicht Ihnen auch in anderen Notfällen (etwa bei einem Stromausfall) den Zutritt zum Haus.
  • Eine der günstigsten Lösungen ist die Magnetstreifenkarte, wie man sie aus Hotels kennt. Sie gilt jedoch inzwischen als veraltet, da sie relativ einfach zu kopieren ist und deshalb kein ausreichendes Maß an Sicherheit bietet.

Die Auswahl an Geräten und Systeme ist also groß. Welches Zutrittskontrollsystem für Ihre persönlichen Bedürfnisse die beste ist, darüber informiert Sie Ihr Elektro-Fachbetrieb.

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